Wintergedichte: Gesundes und glückliches Neues Jahr!  Verfasst: Dienstag, den 29. Dezember 2009 15:22

Hier zum Überwintern einige Wintergedichte von mir...

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Jahreswende

Wenn das Jahr sich wendet,
Neues beginnt und Altes endet,
Erscheint die Zeit in neuem Licht,
Und ändert sich der Blick, die Sicht.

Der Horizont ist wieder weit,
Nicht länger nur Vergangenheit,
Ein Jahr, das ist viel Proviant,
Und neuen Wegen zugewandt,
Lässt sich das Leben neu gestalten,
Das Leben selbst am Leben halten.
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Im Zug, im Winter

Wald und Wiesen tief verschneit,
Ruhen in stiller Einsamkeit,
Von leichtem Nebel zugedeckt,
Vom Tageslicht noch nicht geweckt,
Das macht sich - selbst noch müde - dran alle aufzuwecken,
Schon sieht man Bäume, noch verschlafen, ihr Astwerk in den Himmel recken.

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Wintergedanken

Heute fiel der erste Schnee,
Der Herbst hat mir gesagt, ich geh,
Wir sehen uns im nächsten Jahr,
zur selben Zeit,
Und mir wird jetzt erst richtig klar,
es ist wieder soweit.

Das ganze Jahr ist fast verstrichen,
Das muss ich erst verinnerlichen,
Noch blick ich nicht zurück,
Vier Wochen sind´s noch hin,
Ich denke, welch ein Glück,
Ich ruf hinaus, welch Zeitgewinn!

Und tauch ein in die Winterzeit,
Die Gegend ist jetzt tief verschneit,
Lichter und Kerzen leuchten in Fenstern und Türen,
Schatten, die sich in der Dunkelheit verlieren,
Dicke Mäntel spazieren die Straße entlang,
Stille, aus einem Haus klingt leise Gesang.

Ich schaue hinaus, fange an nachzudenken,
Wem soll ich was zu Weihnachten schenken?
Was möcht ich noch tun in diesem Jahr,
Wen möcht ich noch sehn, wem fühl ich mich nah?

Viel zu viel Fragen für die verbleibenden Tage,
Ich überleg, ob ich überhaupt noch etwas Neues wage,
Ich gehe lieber erst einmal spazieren,
Was - außer Zeit - hab ich schon zu verlieren,
Schon bald wird der Winter wieder entfliehn,
So genieß ich ihn jetzt und geb mich ihm hin.

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Winteranfang

Der Baum, er fühlt ein Unbehagen,
Wie lange soll er dieses Kleid noch tragen,
Die vielen roten, gelben, braunen Flecken,
Beginnen sein Grün zu überdecken.

Er hat es schon zu oft vom Regen waschen lassen,
Dass er noch länger hofft, er könnt es jetzt dabei belassen.
Das Kleid, es ist jetzt wirklich alt,
Gleichzeitig wird es jahresbedingt kalt.

Der Baum, noch zögert er,
Das Wetter macht ihm die Entscheidung schwer.
So trägt er es noch eine Weile,
Und zeigt beim Umziehen keine Eile.

Doch Blatt für Blatt gewöhnt er sich,
An Kälte, Schnee, ja sogar Eis,
Jetzt ist es wirklich winterlich,
Der Baum, jetzt nackt, doch friert er nicht, erfreut sich an dem Weiß.

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Der Winter

Winter!
Draußen, kalte, klare Luft,
Drinnen, Wärme, Tannenduft.

Spät erwacht das Tageslicht,
Und sehr lange währt es nicht,
Nur ein kurzes Stelldichein,
Stattdessen abends Kerzenschein,
Gemütlichkeit und innehalten,
Der Winter lässt uns ruhiger walten.

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Bäume im Winter

Die Bäume stehen dicht gedrängt wie eine Bisonherde,
Und graben ihre Füße - in dickes Wurzelholz gekleidet - ganz tief ein in die Erde.

So lässt´s sich warm und wohlig die kalte Jahreszeit durchleben,
Ohne auch nur einen Cent - wie es der Mensch nicht anders kennt - für´s Heizen auszugeben.
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Winterliebe

Das schönste Herbstblatt weit und breit, das schenk ich Dir,
Dass Dir zur kalten Jahreszeit ein wenig warm es wird ums Herz, was mir,
Ein innig Wunsch das ganze Jahr, ob warm, ob kalt, ob heiß,
Dass ich Dich nur nicht traurig weiß.

So viel Gefühl, ich seh es ein, ich bin ein Narr,
Doch fühlte ich es nicht so klar,
Dass Du der Frühling, Sommer, Herbst und Winter in einem bist für mich,
Dann wär der Winter mir zu kalt, das ganze Jahr zu winterlich.
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ein Bericht über "Winterimpressionen", einen Auftritt in 2006 im Logensaal der Hamburger Kammerspiele: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article781945/Winterlyrik-mit-Thorsten-Hild.html
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Zu dieser Seite  Verfasst: Samstag, den 12. Dezember 2009 16:40

Auf dem Jakobsweg mit Hund

Auf dem Jakobsweg mit Hund. Im Juli 2007 war ich mit meiner Labrador-Hündin Queeny unterwegs auf dem Jakobsweg von München nach Brégenz. Im Frühjahr 2009 habe ich den Jakobsweg dann durch die Schweiz fortgesetzt.

http://thorsten-hild.bloggospace.de/r1343/Mit-Hund-auf-dem-Jakobsweg/

Lieder, die die Welt verändern - besonders an den Rändern

Im Juli 2009 habe ich mit Schreiben und Aufnahmen von Songs mit deutschen Texten begonnen, Lieder über das Leben, die Liebe und politische Themen.

http://thorsten-hild.bloggospace.de/r4423/Lieder-die-die-Welt-verandern-besonders-an/

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Vor der Kirche St. Jakob am Anger in München  (Mit Hund auf dem Jakobsweg) Verfasst: Samstag, den 27. Oktober 2007 10:59

Am Sonntag, den 15. Juli 2007, bin ich an der Jakobus-Kirche in München aufgebrochen, den Jakobsweg bis nach Brégenz zu wandern. 

 

Die Kirche St. Jakob am Anger liegt am St.-Jakobs-Platz in München. Hier finden auch regelmäßig Aussendungen statt. Ich bin allerdings ohne Aussendung aufgebrochen, habe jedoch am Tag zuvor morgens früh mit Jan, dem Sohn von Freunden in München, den Gottesdienst dort besucht. Die Schwester, die ich im Anschluss daran nach einem Stempel für den Pilgerausweis fragte, fragte ihrerseits mit lebhafter Neugierde wohin ich denn pilgern würde. Als ich ihr antwortete, bis nach Brégenz, zeigte sie sich beeindruckt und wünschte mir "ein gutes Herz und gute Schuhe". Nach diesen freundlichen Worten erhielt ich an der Kirchenpforte den sehr schön gezeichneten Pilgerstempel der St.-Jakobs-Kirche. 

 

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Das "Märchenhaus"  (Mit Hund auf dem Jakobsweg) Verfasst: Samstag, den 27. Oktober 2007 12:10

Direkt an der Isar steht dieses Märchenhaus, daneben ein Brunnen zum Laben, mit frischem, wohlschmeckendem Quellwasser für müde Wanderer. Zu sehen auch die gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund am Schilderpfahl, der Wegweiser auf dem Jakobsweg von München nach Brégenz.
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Die erste Rast an der Isar  (Mit Hund auf dem Jakobsweg) Verfasst: Samstag, den 27. Oktober 2007 12:23

Neben dem Märchenhaus. Vor den Rucksack hatte ich meine kleine Gitarre gespannt.
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